James Lee Burke – Mississippi Jam

Eine Buchrezension von Serap Gürkan

Buch Mississippi Ein vor der Küste Louisianas auf dem Meeresgrund liegendes Wrack eines Nazi U-Bootes aus dem 2. Weltkrieg weckt das Interesse einiger ganz unterschiedlicher, auf jeden Fall aber recht dubioser Gestalten. Lange Zeit bleibt unklar, warum dieses groß e Interesse an dem Wrack besteht. Es entsteht ein Wettlauf um das Auffinden des U-Bootes. Der Protagonist Robicheaux gerät dabei in das Schussfeld der organisierten Kriminalität, da er als Taucher das Boot zufällig entdeckt hat und nun von den gefährlichen Clans zur Preisgabe des genauen Standortes gezwungen werden soll. Dabei schrecken diese auch nicht davor zurück, Robicheaux` Familie und Freunde zu bedrohen und sogar anzugreifen.

Als begeisterte Leserin der Romane von James Lee Burke war ich von seinem neuen Werk von der ersten Seite an gefesselt nicht alle Bücher aus dieser Reihe sind gleichermaß en interessant und spannend und habe dieses zugegebenermaß en sehr dicke Buch nicht mehr aus der Hand legen können.

Insgesamt handelt es sich hier um ein abwechslungsreiches und sehr unterhaltsames Buch mit vielen Wendungen und Überraschungen. Die Figurenzeichnung und die bilderreiche Erzählweise sind herausragend. Dieses Buch ist nicht nur etwas für Fans der Reihe um Dave Robicheaux, es eignet sich wunderbar zum Einstieg in die Reihe und ist die perfekte Lektüre für ein langes Wochenende!

(Serap Gürkan)