Alan Gratz – Amy und die geheime Bibliothek

Eine Buchrezension von Barbara Ter-Nedden

Buch Amy Amy ist ein stilles Mädchen. Sie liest für ihr Leben gerne und verbringt jeden Tag noch Stunden in der Schulbibliothek, damit sie nicht zu ihrer verrückten Familie in das beengte Haus muss, wo sie den Eindruck hat, dass keiner sich um sie schert. Als eines Tages eine Mutter anfängt, im Schulausschuss Bücher als ungeeignet für die Grundschule auszusortiern und zu verbieten, geht sie auf die Barrikaden. Sie gründet eine Art Buchclub mit ihren Freunden Rebecca und Danny. Sie alle versuchen diese verbannten Bücher zu beschaffen und bewahren sie im Spint von Amy auf. Sie nennen sie G.S.B., die Geheime Schließfach-Bibliothek. Hier können ihre Mitschüler alle verbannten Bücher heimlich ausleihen. Schon bald boomt Amys Bibliothek.

Doch durch einen dummen Zufall fliegt die Sache auf. Die Bibliothek der verbannten Bücher wird aufgelöst und Amy bekommt von der Schule großen Ärger und Arrest. Aber die Gruppe gibt nicht auf und überlegt sich einen Trick, um sich gegen die Bücherverbannung zur Wehr zu setzten und den Schulausschuß von ihrer Sache zu überzeugen.

Ein sehr munterer und spannender Roman über Amy, Rebecca und Danny, die gerne Bücher lesen und sich für ihre Leidenschaft einsetzen. Für alle lesewütigen Kinder ab 10 Jahren.

(Barbara Ter-Nedden)