Veranstaltungen der Parkbuchhandlung

Deutsche gegen Deutsche: Das Schicksal der Juden 1938-1945

Moshe Zimmermann im Gespräch mit Hans-Georg Soeffner

Die deutschen Juden waren, betrachtet man die Geschichte des Holocaust, in einer paradoxen Situation: Für sie gehörten die Täter immer auch zu einem "Wir". Moshe Zimmermann stellt diese paradoxe Lage dar. Ihm geht es hierbei nicht darum, auf der Grundlage neuer Quellen wissenschaftliches Neuland zu betreten oder eine Gesamtdarstellung zu verfassen. Es hat den Professor der Hebräischen Universität Jerusalem verwundert, dass die deutschen Juden in der Phase zwischen 1938 und 1945 bisher nicht in einer abgeschlossenen Arbeit eingehend betrachtet wurden, sondern ihre Geschichte immer nur als Teil der Geschichte des Holocaust erforscht und erzählt wurde.Es gab bisher keine Monografie, die das Schicksal der deutschen Juden in den Jahren 1938 bis 1945 im Zusammenhang darstellt.

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